Familie

SCHUTZ VON KINDERN VOR RELIGIÖSER BEVORMUNDUNG

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Wenn ich mir darüber Gedanken mache was ein Kind in seinem Leben braucht, um seine vielfältigen Potentiale und Talente entfalten zu können und eine sorgenfreie Kindheit erleben zu dürfen, dann fallen mir viele wichtige Punkte ein:
Kinder, Mädchen wie Burschen, brauchen Liebe, brauchen Anerkennung, Herausforderungen und Bestätigung. Sie müssen gefordert und gefördert werden und die Sicherheit bekommen, alle Herausforderungen auf ihrem Lebensweg meistern zu können.
Was die freie Entfaltung und Entwicklung von Kindern aber nicht voran bringt, sondern dieser vehement entgegen steht sind rückwärtsgewandte religiöse Vorstellungen und Zwänge, religiöse Bevormundung, Diskriminierung von Mädchen und Frauen und eine Sexualisierung von Minderjährigen, die soweit führt, dass schon kleine Mädchen gezwungen werden Kopftuch zu tragen um sich dem politischen Islam unterzuordnen. Ja, damit ein Stück ihrer Freiheit aufzugeben und sich auf die neue geschlechtliche Segregation vorzubereiten.

Für mich ist das Kinderkopftuch eine Kinderrechtsverletzung und wenn ich mir als Politikerin die Frage stelle, ob ich dies in Österreich zulassen will, dann muss ich ganz klar sagen: Keine Sekunde.
Ich will, dass alle Kinder, Mädchen wie Burschen die Chance haben, gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei aufwachsen und leben zu können.

Und ich bin darüber hinaus überzeugt davon, dass der Staat, dort wo er mit Hoheitsgewalt auftritt – ob in Schulen oder in Gerichten uvm. – frei sein muss von religiösen Bekenntnissymbolen, frei sein muss von religiösen Dogmen, damit die ohnehin unklaren Grenzen zwischen Kirche und Staat nicht noch weiter verwischt werden.

Foto: © Markus P. Vogtenhuber