Arbeit & Soziales

KV-Verhandlungen im Sozialbereich: Mehr öffentliche Gelder statt mehr Belastung für Sozialwirtschaft

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„Ich verstehe die Zwickmühle, in der die Arbeitgeber bei den Kollektivvertragsverhandlungen in der Sozialwirtschaft stecken. Denn sie sind direkt oder indirekt von öffentlichen Geldern abhängig“, kommentiert Daniela Holzinger, Sozialsprecherin von JETZT, die Unterbrechung der Verhandlungen in der Sozialwirtschaft.

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich wäre in der Pflege nur dann möglich, wenn deutlich mehr öffentliche Mittel bereitgestellt werden.

„Wir können den Pflegenotstand nicht bekämpfen, in dem wir aus den Beschäftigten noch mehr rauspressen. Im Gegenteil: Die Jobs müssen von der Arbeitszeit, der Arbeitsbelastung und vom Verdienst her deutlich attraktiver werden“, führt Holzinger aus.

„Die angebotenen drei Prozent Plus der Arbeitgeber bei den Löhnen sind ein gutes erstes Zeichen. Für mehr braucht es jetzt aber ein Signal der öffentlichen Hand. Da sind Sozialministerin Hartinger-Klein und die Ländervertreter am Zug. Wir müssen mehr Geld für den Sozial- und Pflegebereich in die Hand nehmen“, fordert Daniela Holzinger.

Foto: © Markus P. Vogtenhuber