Gesundheit & Tierschutz

Holzinger fordert zusätzliche Mittel für Schulbuffets anlässlich des Weltgesundheitstages

Share this post

„Eine Umfrage hat ergeben, dass nur jeder dritte Jugendliche regelmäßig Obst und Gemüse isst, weniger als die Hälfte frühstücken regelmäßig. Das ist ein Zustand, der nicht akzeptiert werden kann. Wir müssen hier ein besseres, preisgünstiges Angebot mit regionalen Produkten in ganz Österreich schaffen“, fordert Daniela Holzinger, Gesundheitssprecherin von JETZT, anlässlich des Weltgesundheitstages.

Das sehen auch die Jugendlichen so: Das Kärntner Schülerparlament setzt sich etwa dafür ein, dass das Angebot bei Schulbuffets verbessert wird. Oft wird dort nämlich nur Junkfood angeboten, es gibt keine frische Zubereitung, schildern die Schülerinnen und Schüler.

Die bisherigen Initiativen zur Verbesserung der Schulernährung reichen nicht aus. So ist beispielsweise „Unser Schulbuffet", durchgeführt vom Sozialministerium, eine reine Bewusstseinsaktion, die aus dem Nationalen Aktionsplan Ernährung (NAP.e) entstanden ist.

Zwar gibt es in einigen Bundesländern gute Ansätze, wie etwa in der Steiermark im Rahmen von Styria Vitalis. Doch liegt Österreich in der Statistik der Todesfälle aufgrund ungesunder Ernährung auf Platz 30, vor Deutschland und den USA, aber hinter der Schweiz und Schweden.

„Hier gibt es also noch viel zu tun, besonders was die Situation in den Schulen betrifft. Das sollte aber über eine gesunde Jause hinaus gehen. Im Grunde brauchen wir wieder Schulkantinen, die qualitativ hochwertiges Essen mit regionalen Produkten zu leistbaren Preisen anbieten. Wir bringen daher eine Parlamentarische Anfrage zur Schulernährung ein. Die gesunde Ernährung der Jugendlichen muss uns allen wichtig sein – und darf daher auch Geld kosten“, meint Holzinger abschließend.

Foto: © Farsam Dalaee